Wie schädlich ist die E-Zigarette wirklich? Teil 2/7

2. Partikel im Dampf lagern sich in der Lunge ab und beeinträchtigen die Lungenfunktion.

Im Unterschied zu Verbrennungsrauch enthält das von E-Zigaretten gebildete Aerosol (Nebel) keine festen Partikel (Teer) sondern Flüssigkeitströpfchen, die sich nicht in der Lunge ablagern können. Die in den Tröpfchen gelösten Stoffe werden ausgeatmet oder von den Epithelzellen (Mundschleimhaut, Atemwege) aufgenommen. Klinische Studien zeigen, dass der Umstieg vom Rauchen auf das Dampfen die Lungenfunktion bei Asthma bronchiale oder COPD verbessert und dass jahrelanges Dampfen keinen Effekt auf die Lungenfunktion von Nichtrauchern hat.
Die Beschaffenheit des Aerosols von E-Zigaretten ist physikalisch identisch mit Aerosolen, die zur inhalativen Therapie von Lungenerkrankungen eingesetzt werden. Je kleiner die Flüssigkeitströpfchen im Aerosol sind, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein. Tiefes Eindringen in die Lunge fördert die Aufnahme gelöster Stoffe, hat aber keine gesundheitsschädigende Wirkung der Tröpfchen zur Folge. Es ist klinisch irrelevant, ob sich die Tröpfchen in den oberen Atemwegen oder in den Bronchiolen auflösen.

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