Wie schädlich ist die E-Zigarette wirklich? Teil 5/7

5. Es gibt noch keine Langzeitstudien.

Die scheinbare Überzeugungskraft dieses Arguments beruht auf der fälschlichen Assoziation des Dampfens mit dem Rauchen, dessen Schädlichkeit erst nach Jahrzehnten erkannt wurde. Dampfen und Rauchen mögen ähnlich erscheinen, sind es aber nicht. Bei der Verbrennung von Tabak werden hunderte krebserregende oder anderweitig toxische Substanzen gebildet, die bei der Verdampfung von Flüssigkeiten nicht entstehen.
Der Verweis auf fehlende Langzeitstudien ist ein Scheinargument, mit dem man jedes beliebige neue Produkt verhindern kann. Weder bei der Zulassung von Arzneimitteln noch bei der Markteinführung neuer Lebensmittel liegen jahrzehntelange Beobachtungsstudien vor. Wenn es keine Hinweise auf Schädlichkeit gibt und auch keine plausiblen Gründe für die Annahme von Schädlichkeit vorliegen, sind die Produkte als sicher einzustufen. Und das ist bei E-Zigaretten definitiv der Fall.

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