Wie schädlich ist die E-Zigarette wirklich? Teil 6/7

6. Passivdampfen ist für Nichtdampfer schädlich.

Alle publizierten Analysen der Luft von bedampften Räumen zeigen, dass die Konzentrationen von Schadstoffen weit unter den anerkannten Grenzwerten für Luftgüte liegen. Das gilt auch für Nikotin, das zu >95 % im Körper verbleibt, sodass nur Spuren davon ausgeatmet werden und in die Umgebungsluft gelangen. Deutsche Behörden behaupten regelmäßig, die Inhalation von Propylenglykol, einem Stoff der auch zur Erzeugung von Bühnennebel verwendet wird, würde die Atemwege reizen bzw. irritieren. Den Antrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf Einstufung von Propylenglykol als atemwegsirritierend hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) im Dezember 2016 nach eingehender Prüfung abgelehnt. Es gibt keinen Hinweis auf schädliche Wirkung der Inhalation von Propylenglykol.
Aufgrund der vorliegenden Daten ist Gesundheitsschädigung durch Passivdampfen auszuschließen. Es ist allerdings ein Gebot der Höflichkeit, auf die Befindlichkeit von Mitmenschen Rücksicht zu nehmen und in der Öffentlichkeit entsprechend dezent zu dampfen oder gegebenenfalls darauf zu verzichten.

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